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Das P-Konto, die Bescheinigung und der Freibetrag

Verschenke kein Geld und hole das Maximale aus Deinem P-Konto. 

Unabhängige Plattform für Schuldner!

Oops, da ist es passiert - Dein Konto ist gepfändet!

Als Du nichtsahnend zum Geldautomaten gehst, verweigert dieser auf einmal die Auszahlung. Dabei hast Du doch noch mehr als genug Guthaben. Du fällst aus allen Wolken. Was ist nur passiert?


Vielleicht liegt auch bereits der Brief Deiner Bank im Briefkasten, der Dich über eine vorliegende Kontopfändung unterrichtet. Spätestens jetzt wird es Zeit zu handeln!


Das P-Konto hilft Dir, schnell wieder finanziell handlungsfähig zu sein. Durch das P-Konto wird Dein Girokonto vor den immensen Folgen einer Kontopfändung geschützt. Du bekommst hier die wichtigsten Infos zum Pfändungsschutzkonto.

Die drei Protagonisten bei einer Kontopfändung und wie das P-Konto Deine Position stärkt

Bei einer Kontopfändung sind drei Parteien im Spiel: Du, Deine Bank und Dein Gläubiger. Du bist dabei der Schuldner. Der, dem Du Geld schuldest ist der Gläubiger. Deine Bank ist der Drittschuldner.


Im Verlauf einer Kontopfändung versucht Dein Gläubiger das Geld nicht direkt bei Dir zu holen. Stattdessen hält er sich an Dein Kreditinstitut und versucht so, verwertbares Kontoguthaben zu pfänden

Gläubiger

  • privater Gläubiger 
  • öffentlicher Gläubiger (Finanzamt, Zoll)

Drittschuldner

  • Bank, Kreditinstitut
  • Sparkassen

Schuldner

  • Du!

Damit Dein Gläubiger beim Drittschuldner pfänden darf, benötigt er einen vollstreckbaren Titel. Bei privaten Gläubigern ist dies der Vollstreckungsbescheid, welcher vom Vollstreckungsgericht erlassen wird. 


Öffentlicher Gläubiger vs. privater Gläubiger


Öffentliche Gläubiger, wie etwa das Finanzamt, genießen einen anderen Status und dürfen sich ihre Vollstreckungsbefugnis quasi selbst ausstellen. Hier bleibt das Vollstreckungsgericht außen vor. Stattdessen ist die jeweilige Vollstreckungsstelle zuständig. Die Gefahr etwaiger Interessenkonflikte ist nicht von der Hand zu weisen. Beachte, dass es bei öffentlichen Gläubigern keine Mahnbescheide gibt. Da kann es direkt und sehr schnell nach zwei Mahnungen direkt zur Kontopfändung gehen!


Für Dich ist wichtig zu unterscheiden, ob ein öffentlicher oder ein privater Gläubiger Dein Konto pfändet. Danach richtet sich die Zuständigkeit bei individuellen Freigabeentscheidungen.


Unabhängig von der Art des Gläubigers stehen Dir beim P-Konto jedoch die selben Freibeträge zu. Im nachfolgenden versuchen wir Dir die Funktionsweise des Pfändungsschutzkontos näher zu bringen. Du wirst erfahren was ein P-Konto ist, wie Du eines einrichtest und welche Freibeträge Dir zustehen.

P-Konto Basisfreibetrag

Was ist das P-Konto?

Alleine das P-Konto kann Dich vor den verheerenden Folgen einer Kontopfändung schützen. Dies bekommst Du jedoch nicht von selbst. Vielmehr musst Du selbst aktiv werden und bei Deiner Bank die Weiterführung als Pfändungsschutzkonto beantragen. Dazu musst Du bei Deiner Filiale einen entsprechenden Antrag ausfüllen.

Das P-Konto schützt Dich vor den Folgen der Kontopfändung - gleiche Kontonummer, gleiches Konto wie bisher!

Bedenke, dass es sich beim P-Konto um kein neues Konto handelt. Die Bank erweitert lediglich Dein bereits bestehendes Konto um den Vermerk "vor Pfändung geschützt". Deine Kontonummer bleibt dieselbe. So kann niemand anhand der Kontonummer den Pfändungsstatus erkennen. Bei einem gepfändeten Girokonto muss die Umwandlung innerhalb von 4 Banktagen erfolgen. Du hast auch einen unbedingten Rechtsanspruch auf ein P-Konto. Deine Bank darf Dir das also nicht verweigern!


Auf dem P-Konto sind Beträge von 1.178,59€ (1 Person) bis 2.610,64€ (6 Personen) je Kalendermonat geschützt. Höhere Freibeträge sind möglich und können teilweise durch eine P-Konto Bescheinigung oder durch einen Beschluss des Vollstreckungsgerichts (der Vollstreckungsstelle) erwirkt werden.


Für den Grundfreibetrag (1 Person) über 1.178,59€ benötigst Du keine eigene Bescheinigung. Über diesen kannst Du ab dem Zeitpunkt der Umwandlung verfügen. Dieser Freibetrag wird Dir also automatisch gewährt!


Sämtliche darüber hinausgehende Beträge müssen der Bank bescheinigt werden. Es wird in diesem Zusammenhang häufig vom "Drei Stufen Prinzip" gesprochen.

  • 1. Stufe: Basispfändungsschutz
  • 2. Stufe: Pauschalierte Freibetragserhöhungen mittels P-Konto Bescheinigung
  • 3. Stufe: Individuell festgesetzter Betrag durch das Vollstreckungsgericht / der Vollstreckungsstelle

Wir werden weiter unten noch ausführlicher auf diese 3 Stufen eingehen.


Deine Bank muss, wie bereits erwähnt, innerhalb von 4 Banktagen die Umwandlung vollzogen haben. Nach Eingang einer Pfändung hast Du genau 28 Tage Zeit für die Umwandlung, wenn Du den rückwirkenden Schutz nicht verlieren möchtest. Bedenke bei diesem 28 Tage Moratorium, die möglichen 4 Tage Zeit, welche die Bank benötigen kann. Du musst also schon schnell aktiv werden und entschlossen handeln.

Der Kreislauf bei der Kontopfändung

Gläubiger pfändet bei Bank - Schuldner richtet P-Konto ein und sichert sich Freibetrag 

Wer kann P-Konto beantragen

Wer bekommt ein P-Konto?


Prinzipiell kann jeder sein Konto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln.


Ausnahmen gibt es nur bei Gemeinschaftskonten, die nicht als Pfändungsschutzkonto geführt werden können. Wenig empfehlenswert ist es ebenfalls ein dauerhaft überzogenes Konto (ein sogenanntes debitorisches Konto) pfändungsgeschützt fortzuführen, da der P-Konto Schutz sich auf Guthaben bezieht und überzogene Konten nur unzureichend gesichert sind. Dazu weiter unten mehr.

Jede natürliche Person kann sich ein Pfändungsschutzkonto einrichten lassen

Weiterhin muss der Kunde eine "natürliche Person" sein. Personengesellschaften wie beispielsweise eine GmbH, eine KG oder AG können ihr Konto nicht in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln.


Es muss auch nicht zwingend eine Pfändung vorliegen. Auch ein nicht gepfändetes Girokonto kann um den Pfändungsschutzvermerk erweitert werden. Allerdings empfehle ich die prophylaktische Führung eines P-Kontos nicht, da die möglichen Nachteile (Leistungseinschränkungen, Bonitätsabstufungen, Entzug von Dispo, Kreditkarte und Ähnlichen) die Vorteile deutlich überwiegen. Bei Eingang einer Pfändung ist genug Zeit bei Deiner Bank den entsprechenden Antrag zu stellen.

Erstmals auch Pfändungsschutz für Selbstständige

Beim Pfändungsschutzkonto spielt die Herkunft des Kontoguthabens keine Rolle. Somit sind erstmals auch die Einkünfte von Selbstständigen im Rahmen einer Kontopfändung geschützt. Dies war vor 2010 nicht der Fall, als lediglich Arbeitseinkommen und Sozialleistungen geschützt waren. Viele mussten damals nach einer Kontopfändung ihre Selbstständigkeit beenden. Dabei passierte nicht selten ein kompletter Absturz in das System der sozialen Transferleistungen. Ein Zustand, welchen der Gesetzgeber so nicht weiter hinnehmen wollte.


Die Position von Selbstständigen und Freiberuflern hat sich seit der Einführung des neuen Pfändungsschutzes spürbar verbessert. Allerdings kann es in der Praxis vorkommen, dass Selbstständigen der gesetzliche Pfändungsschutz nicht ausreicht und höhere Freibeträge benötigt werden. Zum Beispiel weil Waren oder Werkzeug gekauft werden müssen. In diesem Fall werden dann individuelle Freigabeentscheidungen des Vollstreckungsgerichts beziehungsweise der Vollstreckungsstelle vonnöten sein.

Wie eröffne ich ein P-Konto

Wie bekomme ich ein P-Konto?


Wir müssen hier zwischen zwei Fällen unterscheiden. Der erste Fall ist dann gegeben, wenn Du über ein eigenes Konto verfügst. Der zweite Fall wäre, wenn Du ein eigenes Konto besitzt, aber dennoch einen Pfändungsschutz erwirken möchtest.

So richte ich den Pfändungsschutz ein:

Fall 1: Ich habe ein eigenes Konto, wie schütze ich dieses vor Pfändung?


Das ist relativ einfach. Du gehst einfach zu Deinem Kreditinstitut und verlangst die Umwandlung.


"In einem der Führung eines Girokontos zugrunde liegenden Vertrag können der Kunde, der eine natürliche Person ist, oder dessen gesetzlicher Vertreter und das Kreditinstitut vereinbaren, dass das Girokonto als Pfändungsschutzkonto geführt wird. Der Kunde kann jederzeit verlangen, dass das Kreditinstitut sein Girokonto als Pfändungsschutzkonto führt. Ist das Guthaben des Girokontos bereits gepfändet worden, so kann der Schuldner die Führung als Pfändungsschutzkonto zum Beginn des vierten auf seine Erklärung folgenden Geschäftstages verlangen. §850k Abs. 7 ZPO"


Deine Bank muss diesem Wunsch entsprechen. Es sei denn es handelt sich um ein Gemeinschaftskonto oder Du führst bereits bei einer anderen Bank ein Pfändungsschutzkonto. Ist ein Konto bereits gepfändet, muss die Umwandlung bis zu Beginn des vierten Geschäftstages nach Antragstellung vollzogen sein.


Fall 2: Ich habe noch kein eigenes Konto und hätte dennoch gerne Kontopfändungsschutz?


Ein nicht vorhandenes Girokonto kann natürlich auch nicht gepfändet werden. Besitzt Du jedoch kein eigenes Konto, möchtest eines eröffnen und dieses gleich als Pfändungsschutzkonto führen? Dann gibt es seit 2016 die Lösung mit dem Basiskonto. Jedem Verbraucher muss ein Konto eröffnet werden, welches er auf Wunsch von Beginn als P-Konto unterhalten kann. 

Warum brauche ich ein P-Konto

Warum benötige ich ein P-Konto?


Ganz einfach! Nur das P-Konto gibt Dir den benötigten Pfändungsschutz. Wandelst Du dein Girokonto bei einer eingehenden Pfändung nicht um, dann wird Deine Bank Dein komplettes Guthaben (wenn es niedriger ist als der Pfändungsbetrag) nach 28 Tagen (Schutzmoratorium) an den Gläubiger auskehren. Dieses Geld ist dann unwiederbringlich beim Gläubiger und Du hast keine Chance es wieder zu bekommen. Aus Maus! 

Du solltest deshalb im eigenen Interesse aktiv werden und den Pfändungsschutz bei Deiner Bank einrichten lassen!


Pfändungsschutz gibt es nur auf dem P-Konto!

Schutz vor Kontopfändung

Das P-Konto als Schutz vor Kontopfändung


Schlaue Ratgeber behaupten immer wieder, dass das P-Konto vor Kontopfändungen schützen würde. Dies ist zwar richtig gemeint, jedoch falsch formuliert.


Das P-Konto gewährt zwar einen gesetzlich garantierten Schutz vor den schlimmsten Folgen einer Kontopfändung. Vor der Kontopfändung selbst schützt es jedoch nicht.  Im Gegensatz zu früheren Jahren, kann es Dir nicht mehr passieren, dass Dein Konto einfach stillgelegt und quasi handlungsunfähig wird. In diesem Sinne ist das P-Konto eine klare und spürbare Verbesserung für den Gläubiger.

Dir ist jetzt ein Basisfreibetrag automatisch zugeteilt, bis zu dessen Höhe Du frei über Dein Kontoguthaben verfügen kannst. Verdienst Du mehr als Dein Freibetrag hergibt oder musst Du Unterhalt bezahlen, kannst Du Dir diesen Freibetrag erhöhen lassen. Mehr dazu findest Du weiter unten und auf unserer Seite über die P-Konto Freibeträge.

Wann muss ich ein P-Konto einrichten

Wann soll ich das P-Konto einrichten?


Das P-Konto sollte man einrichten, wenn eine Pfändung auf dem Konto eingegangen ist. Bei vielen Menschen besteht der Wunsch, bereits schon vorher ein P-Konto zu führen, um sich bereits im Vorfeld vor einer eventuellen zukünftigen Kontenpfändung zu schützen. Eine vorsorglicher P-Konto Schutz ist zwar möglich, macht jedoch wenig Sinn.

Obwohl ein P-Konto alleine nicht als Negativmerkmal gelten sollte, kannst Du Dir sicher sein, dass es doch so ist. Die gröbsten Auswüchse haben die Gerichte den Kreditinstituten mittlerweile untersagt. Jedoch ist noch immer mit dem Wegfall von Leistungen, Bonitätsabstufungen und Ähnlichem zu rechnen.


Ist eine Pfändung eingegangen, solltest Du schnell und entschlossen handeln. Als erstes beantragst Du die Fortführung als P-Konto und als zweites bemühst Du Dich um die Bescheinigungen, wenn Dir Freibetragserhöhungen zustehen sollten.

P-Konto - wie lange dauert es

Wie lange dauert es, bis das P-Konto eröffnet ist?


Das Gesetz macht die eindeutige Ansage, dass sich ein Kreditinstitut maximal 4 Tage Zeit lassen darf um ein gepfändetes Girokonto in ein P-Konto zu wandeln. Länger darf das nicht dauern.

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P-Konto - wann ist das Geld verfügbar?

Wann ist das Geld verfügbar?


Dein Geld ist sofort verfügbar, nachdem Dein Konto als P-Konto geführt wird. Ab jetzt kannst Du innerhalb Deiner Freibeträge beliebig über Dein Guthaben verfügen, Überweisungen ausführen, am Geldautomaten abheben, Daueraufträge einrichten usw. Du kannst wieder vollwertig am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen.

Das P-Konto zielt auf das Guthaben des jeweiligen Kalendermonats ab. Ist Dein Freibetrag für den jeweiligen Monat aufgebraucht, wird der Rest in den Folgemonat übertragen (oder wenn es bereits Auskehrbeträge gibt, ganz oder teilweise an den Gläubiger ausgekehrt). In diesem Fall kannst Du dann ab dem ersten Tag des Folgemonats wieder über Dein Guthaben verfügen. Bei manchen Banken geschieht dies bereits am Ersten um Mitternach während andere Institute sich auch gerne mal Zeit bis zum Nachmittag lassen.

Was kostet das P-Konto

Was kostet das P-Konto?


Die Umwandlung in ein P-Konto gehört zu den gesetzlichen Verpflichtungen der Kreditinstitute. Für solche Verpflichtungen darf prinzipiell kein Entgelt in Rechnung gestellt werden. Sie erfolgt prinzipiell kostenlos! Zusätzlich ist ein solches Entgelt noch in § 850 k ZPO ausdrücklich untersagt.

Was das Unterhalten eines P-Kontos betrifft, hat sich der Gesetzgeber nur sehr schwammig geäußert. Allgemein ist durch die Rechtsprechung ziemlich gesichert, dass ein P-Konto nicht mehr kosten darf, als ein vergleichbares Konto bei der selben Bank. Es ist auch nicht zulässig, Kunden dazu zu drängen, in ungünstigere Tarife zu wechseln. Also lasst Euch da nichts gefallen und informiert in solchen Fällen sofort einen Verbraucherverband. Diese hätten die Möglichkeit eine solche Vorgehensweise abzumahnen.

Konto gesperrt

Wann kann das P-Konto gesperrt werden?


Das P-Konto soll den Verbraucher vor einer Kontosperrung schützen. Von daher ist es nicht möglich, dass es gesperrt oder stillgelegt wird. Doch keine Regel ohne Ausnahmen. 

Das P-Konto kann gesperrt werden, wenn Du trotz gesetzlichen Verbots mehr als nur 1 pfändungsgeschütztes Girokonto unterhältst. Du hättest in diesem Fall Deiner Bank gegenüber falsche Angaben gemacht. Denn bei der Umwandlung muss ausdrücklich erklärt werden, dass man woanders kein weiteres Pfändungsschutzkonto führst. Ganz nebenbei wäre das dann zusätzlich noch Betrug und somit strafbar.

 

Eine Sperrung könnte unter Umständen dann noch passieren, wenn irrtümlich ein Gemeinschaftskonto in ein P-Konto gewandelt worden wäre. Diese Fälle dürften in der Praxis jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielen.


Weitere gesetzliche Gründe für eine Sperrung (Stichwort Geldwäsche, Straftaten gegen die Bank etc.) können natürlich auch auf P-Konten Auswirkungen haben.

Warum?

Warum kann ich auf dem P-Konto kein Geld abheben?


Der häufigste Grund hierfür dürfte sein, dass Dein monatlicher Freibetrag entweder aufgebraucht beziehungsweise noch nicht gutgeschrieben wurde. Also in diesem Fall musst Du dann warten bis zum Anfang des Folgemonats oder auf den Zeitpunkt, zu dem die Bank den monatlichen Guthabenschutz einrichtet. Bei manchen Banken kann das erst am Nachmitag des Monatsersten erfolgen.

Ein weiterer, leider häufig anzutreffender Klassiker, ist die Gültigkeit der P-Konto Bescheinigung. Der Gesetzgeber versäumte leider die Gültigkeit dieser Bescheinigungen nach § 850 k ZPO gesetzlich zu regeln. So gelten von Bank zu Bank unterschiedliche "Hausregeln". Meint Deine Bank also, dass Deine P-Konto Bescheinigung abgelaufen sei, kann dies der Grund sein, warum Du kein Geld mehr abheben kannst. Und nicht immer informiert Dich Deine Bank über diesen Sachverhalt.


Um eine solche Situation zu vermeiden, empfiehlt es sich vorab mit dem Kreditinstitut zu klären, wann diese eine neue Bescheinigung haben möchte.

Bankgebäude

Was bedeutet das Pfändungsschutzkonto für den Gläubiger?


Die Gläubiger gelten gemeinhin als die großen Verlierer des neuen Pfändungsschutzes. Die Methode eine Kontopfändung quasi als Druckmittel anzuwenden funktioniert lange nicht mehr so gut. 

Vor 2010 hatte eine Kontopfändung zwangsläufigerweise ein handlungsunfähiges Girokonto zur Folge. Umständlich musste der Verbraucher über das Vollstreckungsgericht eine Freigabe erwirken. Für den Gläubiger war es sicherlich leichter, an sein Geld zu gelangen als dies heute der Fall ist.


Dennoch kann auch ein Gläubiger kein Interesse daran haben, den Schuldner finanziell in die Knie zu zwingen. Lösungen lassen sich am Sinnvollsten zwischen zwei Partnern auf Augenhöhe finden. Dadurch profitiert mittel- bis langfristig jeder Gläubiger, wenngleich er aus der kurzfristigen Perspektive als Verlierer erscheint.

Das P-Konto bei den Banken

P-Konto bei Sparkasse, Volksbanken, Postbank, Commerzbank und Deutscher Bank


Jede Bank ist auf Wunsch des Kunden zur Umwandlung verpflichtet. Hierbei gibt es keinerlei Ausnahmeregelungen. Dabei spielt es keine Rolle ob das Konto bei einer Sparkasse, einer Volksbank, der Commerzbank, der Postbank, der Deutschen Bank oder welcher Bank auch immer geführt wird.

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